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Hopfenbau

Zur Kultivierung von Hopfen ist neben speziellen Geräten auch Fachwissen notwendig.

Die Frühjahrsarbeit beginnt mit dem Hopfenschneiden, dabei werden die Hopfenstöcke unter der Erde zurückgeschnitten.

Im Anschluss werden die Steigdrähte (auf denen der Hopfen sich hochranken kann) gespannt.

Arbeitsintensiv ist das Anleiten. Bei dieser Tätigkeit werden 2 bis 4 Triebe im Uhrzeigersinn um den Steigdraht gelegt, die restlichen Triebe werden entfernt.

Während der Vegetationszeit ist eine ständige Kontrolle auf Schädlingsbefall oder Krankheiten notwendig. Gegebenen- falls müssen Pflanzenschutzmaßnahmen durchgeführt werden. Um den Schädlings- und Krankheitsdruck möglichst gering zu halten, werden die unteren Triebe und Blätter entfernt.

Die Ernte erfolgt ab Ende August (je nach Sorte und Vegetationsverlauf). Dabei werden die Hopfenreben vom Feld geholt und durch die stationäre Pflückmaschine gelassen. Diese pflückt die Reben ab und trennt in einem weiteren Schritt die Dolden von Blatt- und Stängelresten.

Unmittelbar darauf muss der Hopfen auf ca. 10 bis 11% Feuchtigkeit (ursprünglich ca. 75 bis 80%) getrocknet werden.

Verpackt in Ballen wird der Hopfen zur weiteren Verarbeitung an die Hopfenbaugenossenschaft in Neufelden geliefert.